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MVA Pfaffenau
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Biogas Wien
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Hauptkläranlage Wien

Wie alle Umweltanlagen in Wien, wurde auch die MVA Pfaffenau auf technisch und ökologisch höchstem Niveau errichtet. Auch während ihres Betriebes wird die Anlage auf dem jeweils letzten Stand der Technik gehalten. Ein positiv abgeschlossenes Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren nach den europaweit strengsten Umweltnormen garantiert die besonders umweltschonende Abfallverwertung mit modernster Technik.  

Abfall ist ein wertvoller Rohstoff. Mit der Nutzung von Abfällen zur Strom und Fernwärmegewinnung leistet die MVA Pfaffenau einen wichtigen Beitrag zur umweltbewussten Abfallentsorgung.

Etwa 750 Mitarbeiter waren während der für ein Projekt dieser Größenordnung äußerst kurzen Bauphase für die MVA Pfaffenau beschäftigt. Im laufenden Betrieb werden dann rund 50 Personen tätig sein. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 235 Mio € sind die MVA Pfaffenau und die Biogas Wien Motor für die heimische Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze in Wien.

Ab 2004 darf österreichweit per Gesetz kein Restmüll mehr unbehandelt auf Deponien gelagert werden. Die Stadt Wien konnte aufgrund ihrer spezifischen Situation eine Sonderregelung bis 2009 erzielen. Mit der geplanten MVA Pfaffenau stellt Wien ab Herbst 2008 sicher, dass Restmüll nicht ungenutzt deponiert sondern in wertvolle Energie umgewandelt wird.

Bis 2002 - Vorstudien
Die Strategische Umweltprüfung (SUP) sieht die thermische Restmüllverwertung als ökologisch und abfallwirtschaftlich optimale Variante.Die vertiefte Standortprüfung ermittelt aus insgesamt 16 mögliche Standorten das Umweltzentrum Simmering als Besten:

  • Optimale Lage an der A4 und damit die Sicherstellung kürzester Mülltransportwege
  • Gute Erreichbarkeit durch die Anbindung an die Flughafenautobahn
  • Vorhandene Infrastruktur im Umweltzentrum Simmering
  • Keine Wohngebiete oder Erholungsräume in der Nachbarschaft
  • Übereinstimmung mit der Raumordnung und dem Nutzungskonzept („Umweltzentrum”)

April 2002
Gründung der Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft m.b.H. (WKU) zur Planung, Projektierung und Errichtung von Abfallverwertungsanlagen.

Sommer 2002
Erste Planungsarbeiten

Herbst 2002 bis Sommer 2003
Arbeiten für die Erstellung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) und die technische Einreichplanung

Juni 2003
EU-weiter Architekturwettbewerb: Aus 33 eingereichten Projekten wurde das Projekt des Wiener Architekturbüros Veselinovic/Resetarits/Gmeiner-Haferl zum Siegerprojekt gewählt.

Juli 2003
Einreichung der Genehmigungsunterlagen bei der Behörde und Beginn der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unter Einbeziehung der Wiener Bevölkerung.

März 2004
Genehmigung 1.Instanz (Landeshauptmann von Wien)

Oktober 2004
Genehmigung 2.Instanz (Umweltsenat)

Dezember 2004 bis Oktober 2005
Vergabeverfahren

März 2006
Baubeginn

April 2008 bis September 2008
Inbetriebnahme und Probebetrieb

Oktober 2008
Vollbetrieb